Irgendwie … ich bin ja pro Umweltschutz, aber habe gleichzeitig auch so absolut null Bock drauf, dass ich dann diese Teile bei mir in der Bude lagern muss, bis ich sie dann irgendwann mal wieder zum Pizzadienst zurückbringen kann und ich habe auch arge Zweifel daran, dass die dann wirklich überall richtig desinfiziert und gespült werden nachdem sie in der Studenten-WG 2 Wochen hinter dem Sofa geschimmelt haben oder der Hund dran geschleckt hat.
Ich würds gut finden, wenn das ähnlich wie bei uns in Wien mit Kaffee gehandhabt wird (keine Ahnung ob das woanders nicht auch so ist). Wenn man seinen eigenen Becher mitbringt, bekommt man den Kaffee um 10-20c günstiger.
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Einfach weniger Takeout bestellen geht natürlich auch.
Afaik werden die Dinger nicht durch die Betriebe vor Ort sondern zentral desinfiziert/gereinigt,kann mich aber auch irren,ist ne Weile her,dass ich das Thema mal hatte.
In meiner Stadt gibt es eine Pizzaservice, der gänzlich auf Pizzakartons verzichtet. Bestellt man dort eine Pizza, dann wird diese vom Pizzaservice in einer Alu-Box (ähnliche Größe wie ein Pizzakarton) geliefert. An der Wohnungstür findet dann die “Übergabe” auf den eigenen Teller statt. Die Alu-Box wird vom Lieferanten wieder mitgenommen.
Im Sommer ist das kein Problem, aber im Winter, wenn es kalt ist, kommt die Pizza “gerade noch so” warm an. Man muss diese dann recht schnell essen.
Sämtliche Mehrwegverpackungen habe eine gemeinsame Schwäche: die Rückgabe ist oftmals zeitaufwändig, da diese nur an wenigen Orten, an die man häufig nicht mal eben so wieder vorbeikommt, zurückgegeben werden können. Wenn die Rückgabe solcher Behältnisse vereinfacht wäre, dann würde sicher auch die Akzeptanz steigen. Theoretisch wäre es doch denkbar, eine Rückgabemöglichkeit für solche Pizzaboxen (oder auch Kaffeebecher) an Leergutannahmestellen zu schaffen. Dann könnten solche Boxen zusammen mit Leergut, das ja bei jedem regelmäßig anfällt, recht zeitnah wieder in den Kreislauf zurückgelangen.
Bei mir hat ein Lieferservice das seit mindestens 20 jahren, nur aus Edelstahl und die warnsogar noch beheizt. Für extra heisse Pizza. Ich verstehe nicht warum das nicht eh verbreiteter ist.
Die bekommen ja noch nicht mal Mehrwegflaschen richtig hin. Bei Einwegflaschen ist es ja so, die haben das Pfandsymbol und man weiß, die müssen Überall mit dem Automaten angenommen werden. Bei Mehrweg ist das nicht so. Bei den Mehrwegverpackungen ist es ja noch Schlimmer. Da gibt es zig Anbieter und teilweise auch mit App und unterwegs schleppe ich mein Mehrweg doch nicht rum, falls ich mal irgendwo hin will.
Pizza ohne Verpackung wäre Top, wenn die auch Teller in entsprechenden Größen verkaufen. Ich hab Zuhause keinen Pizza Teller und TK Pizzen passen so eben drauf. Die von Gusto steht über. Ich will da auch keine im Internet bestellen.
Wenn man sich bei Mehrweg auf ein System Einigt und die Rückgabe einfach macht, könnte es funktionieren. Die Befürchtung die ich aber habe, dass die Pizzeria die Behälter beschädigt (Pizza wird meist im Karton geschnitten) und man sitzt dann auf dem Müll, für den man auch bezahlt hat.
Bei Einwegflaschen ist es ja so, die haben das Pfandsymbol und man weiß, die müssen Überall mit dem Automaten angenommen werden.
Das stimmt so nicht. Einwegflaschen müssen nur an der Stelle zurückgenommen, wo sie gekauft wurden. Theoretisch könnte die Discounterfiliale die Rücknahme von Einwegflaschen in einer anderen Discounterfiliale, sogar bei gleicher Umternehmenszugehörigkeit, verweigern. Siehe Verpackg §32 Abs. 2
Aus persönlicher praktischer Erfahrung weiß ich, dass dies bei einzelnen Flaschen, meist der Eigenmarke, auch so gehandhabt wird. Das von dir erwähnte Logo ist dabei auch aufgedruckt.
Ergänzung/Korrektur: Sofern die Verkaufsfläche min. 200m^2 beträgt, müssen diese von allen angenommen werden. Die erlebten Vorkommnisse sind dem “Pfandschlupf” zuzuordnen.
Ich weiß nicht, wie du zu der Interpretation kommst. Das verlinkte Gesetz zwingt dich Einwegverpackungen zurückzunehmen, egal wo sie verkauft wurden. Man sieht der Flasche ja auch nicht an, wo sie herkommt. Kleine Läden dürfen sich auf marken beschränken, die sie selbst vertreiben.
So wie _edge schon sagt, das steht so nicht im Gesetz. Hätte mich auch extrem gewundert, da das genau die Vorgehensweise bei Einführung war und es nur Probleme gab. Ja ich bin schon so alt, dass ich die Einführung miterlebt habe. Welche Beschränkung es gibt ist die Materialart, wobei bei Einweg ist eigentlich nur Plastik und Metall im Umlauf. Glas wäre Mehrweg und Pappe bzw. Tetrapak ist gelbe Tonne. Läden unter 200qm dürfen wählerisch sein. Das letzte mal das ein Laden mir die Rücknahme mit DPG Logo verweigert hat, ist schon fast 20 Jahre her. Da war aber das Gesetz neu und man versuchte noch die Tricks und das Personal war nicht geschult.
Ich bin etwas zwiegespalten. Mehrweg ist immer besser, keine Frage. Ich will allerdings wenn möglich auch gar kein Plastik in der Nähe meiner Nahrungsmittel, gerade wenn sie warm sind. Dann lieber vor Ort essen, oder direkt selbst backen.
Dann musst du aber bei Pizzakartons aus Pappe auch zumindest vorsichtig sein. Diese sind leider häufiger genauso wie Pappbecher mit PTFE (Telefon) beschichtet, um das Aufweichen zu verringern. Zumindest vom Umweltaspekt ist das deutlich schlimmer als Polypropylen. Gesundheitlich gelten beide Stoffe derzeit als unbedenklich im Kontakt mit Lebensmitteln.
Keine sorge Plastik ist recht unproblematisch solang man es nicht für heiße fettige dinge benutzt.
heiße fettige dinge
Also Pizzen?
Zumindest die Lieferpizzen bei mir in der Gegend triefen alle nur so im Fett. Deshalb bestell ich auch seit langem nichts mehr.
… ja 😅
Aber vielleicht sind die Pizzas ja nicht nur bei Anlieferung kalt sondern bereits beim einpacken. 😄
Die blauen Boxen sind aus Polypropylen. Laut Verbraucherzentrale wird das Material viel bei Lebensmittelverpackungen benutzt und ist auch für die Mikrowelle geeignet, also hitzebeständig.
Bei Kunststoffen ist oft der Kunststoff weniger das Problem an sich, sondern was sie noch so an Stoffen enthalten. Allein an der Farbe lässt sich erkennen, dass da mindestens noch Farbstoffe drin sind.
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Der häufigste Blaufarbstoff scheint Kupferphtalocyanin zu sein, das wohl relativ stabil und sicher ist. Allerdings wissen wir nicht, was da sonst noch so drin sein könnte.
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ich würde jetzt nicht per Default annehmen, dass in Mehrwegverpackungen für Essen Substanzen sind, die schädlich sind und ins Essen übergehen.
Basierend darauf, dass die Kunststoffindustrie seit Jahrzehnten ähnliches macht (z. B. BPA in Trinkflaschen, Konservendosen etc.) gehe ich grundsätzlich davon aus, dass es denen herzlich egal ist, wie sich ihre Produkte auf die Gesundheit auswirken.
Endlich Pizza ohne die Nassen Kartons
Schmecken die?
Ich würde vermuten: nach Pizza…
Wenn sie der Lieferant auch wieder mit nimmt, wenn er eine neue Ladung bringt, wäre das eine große Erleichterung für alle, die zu depremiert sind ihren Stapel Pizzakartons regelmäßig zu entsorgen.
Wenn es jetzt auch noch eine schmackhafte Pizza zu bestellen gäbe, würde ich das direkt mal ausprobieren.
Die Pizzaboxen werden nicht angenommen, sondern aufgenommen. In Form von Mikroplastik und abgegebenen Chemikalien.
Die Einmal-Papier-Kartons sind auch beschichtet, da isst du die Chemie auch mit. Und Hartplastik sollte da deutlich weniger Abrieb haben.
Ne Untersuchung dazu wäre interessant. Ich denke die mehrfache Nutzung steigert da das Abriebpotential.
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Degradation des Kunststoffes, der Pizzaboden mit Mehlstaub ist nichts anderes als feines Sandpapier.
Bei stärkerer Abnutzung bietet sich dann mehr Angriffsfläche.
Sieh dir einfach alte Plastikbehälter an oder als extrem ein Plastik Schneidebrett. 😨
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Ich denke es ist davon auszugehen dass eine Mehrweg Verpackung öfters verwendet werden wird. 😂
Mehrweg Plastikpfandflaschen ist ein noch besserer Vergleich, die sehen auch schwer mitgenommen aus und werden bestimmt weniger oft wiederverwendet als die Pizza boxen.
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Die generelle Empfehlung kein Plastik bei hitze, fett oder säure da das abgaben verstärken kann.
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Die Fettflecken durch Pizza deuten da in eine andere Richtung 😂
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Das Fett dient als Übertragungsmedium.






